Trainingszeiten
| Thüringenliga | Montag | 19.30 - 21.00 Uhr | Asbach-Sporthalle |
| Landesklasse | Montag | 19.30 - 21.00 Uhr | Asbach-Sporthalle |
| Thüringenliga | Donnerstag | 20.00 - 21.45 Uhr | Sporthalle Falkenburg |
| Landesklasse | Freitag | 20.15 - 21.45 Uhr | Sporthalle Falkenburg |
News
Mittwoch, 01.02.2012
Thüringenliga: Drama in fünf Akten
Mit vielen Ambitionen reiste man dieses Wochenende nach Knau, wollte man dort den Vorjahressieg wiederholen und damit dem Abstiegskampf ein wenig entrücken.Als sich der letzte Ball jedoch auf dem Parkett wiederfand hatte der HSV drei Punkte weniger und verlor damit das Spiel denkbar knapp mit 2:3.
Nach einigen wetterbedingten Anreiseschwierigkeiten fand man die Knauer Sporthalle rechtzeitig und konnte pünktlich mit dem Spiel beginnen. Und Weimar legte wie die Feuerwehr los! Eine präzise Annahme und druckvolle Angriffe bescherten dem HSV schnell einen 25:15 Satzgewinnen wobei noch 5 Aufgaben verschlagen wurden! Es klappte einfach wohingegen Knau nicht richtig ins Spiel fand.
Das komplette Gegenteil bot sich in Satz 2 dar. Der HSV Sechser ruhte sich wieder mehr auf der guten Leistung des ersten Durchganges aus, anstatt sich davon beflügeln zu lassen. So ließ man den Gastgeber stetig weiter punkten und verlor mit einem miserablen 13:25.
In den folgenden Sätzen wurde endlich auf beiden Seiten ansehnlicher Volleyball gespielt und so gestalteten sie sich denkbar knapp. Während man mit einem Schlussspurt den dritten Satz gewinnen konnte, gelang es nicht den Matchball zu verwandeln und den 3:1 Erfolg zu besiegeln. Stattdessen verlor man 3 Punkte in Folge und musste mit einem 24:26 in den entscheidenden und doch eher unbeliebten Tiebreak.
Von den vergebenen Chancen demoralisiert startete der HSV mit einer zu hohen Eigenfehlerquote in den 5.Satz und konnte bis zum Seitenwechseln grade einmal drei Punkte erspielen. Auf der vermeintlichen Siegesseite (auf der Feldhälfte wurden bisher alle Sätze gewonnen) spielte man wieder ebenbürtig mit, konnte sich jedoch bis zum 8:13 nicht herankämpfen. Doch dann legte der HSV eine Schlussoffensive ein, die die Knauer in zwei Auszeiten zwang. Mit einer guten Blockarbeit und viel Kampf in der Feldverteidigung kam man bis auf 12:13 beträchtlich nahe. Eine missratene Annahme ließ den Gastgebern den Ball im Weimarer Feld versenken und so verlor man denkbar knapp mit 13:15...
Bevor es in die letzte Saisonphase geht, in der es endlich wieder Siege einzufahren gilt, dürfen sich die Recken des HSV Weimar zwei Wochen ausruhen und so intensiv en nächsten Spieltag vorbereiten. Bis dahin. Sport frei!
Statistik
SV Rot-Weiß Knau - HSV Weimar 3:2 (-15, 13, -22, 24, 13)
Montag, 23.01.2012
Thüringenliga: Den Skatstädtern Kontra gegeben
Auf nach Altenburg! hieß es am Wochenende für die Volleyballer des HSV Weimar. Jedoch wurden die Aussichten auf einen Sieg viel weniger durch die Unantastbarkeit Altenburgs in der laufenden Saison, als vielmehr durch zahlreiche Ausfälle in den eigenen Reihen geschmälert. So reiste man mit 7 spielfähigen Mannen zum ungeschlagenen Tabellenführer aus der Skatstadt. Nach einem ausgezeichneten Spiel und einigen spektakulären Ballwechseln hieß es wie schon in der Hinrunde 1:3 aus Sicht der Gäste.
Zwar konnte der Weimarer Sechser anfangs ganz gut mithalten, geriet jedoch schnell ins Hintertreffen. Altenburg fand langsam ins Spiel hinein und setzte den HSV mit starken Angriffen und Aufschlägen unter Druck. Durch zahlreiche Verletzungsbedingte Ausfälle spielte man mit einer völlig neuen Aufstellung und hatte Mühe sich auf dem Feld zurechtzufinden. So verlor man den ersten Satz durch eine zu hohe Eigenfehlerquote und mangelnde Konzentration klar mit 14:25.
Merklich besser startete man in Durchgang Nummer 2. Bis zum 16:16 spielte man auf Augenhöhe mit, bevor der VC eine Schippe drauflegte und den Goethestädtern davonzog.
Mit einem 2:0 im Rücken konnten die HSV Akteure noch befreiter aufspielen. Dennoch wollte man nicht ohne Satzgewinn nach Hause fahren. Entsprechend gestaltete sich der dritte Satz. Altenburg wurde zunehmend nachlässiger und man witterte seine Chance, verbesserte sich in allen Elementen und errang Punkt um Punkt. Das Match war zu einer ausgeglichenen Partie geworden und nach mehreren verteidigten Satzbällen fiel das Leder endlich zum 29:27 auf das Altenburger Parkett. 2:1 !
Das Weimarer Feuer war entfacht und man startete mit einer 3:0 Führung in den vierten Durchgang. Die Skatstädter merklich verunsichert fanden nicht mehr in ihr Spiel und reduzierten den Druck, was dem HSV den einen oder anderen Punkt brachte. Jedoch besiegelte eine Annahmeschwäche beim Spielstand von 22:19 das Weimarer Schicksal und man verlor schließlich mit 25:27.
Nach einem sehenswerten Spiel überwog kurz die Trauer über den verpassten Tiebreak und den möglichen Sieg bevor man sich über den Satzgewinn und eine beachtliche Leistung freuen konnte! So trat man zwar ohne Punkte aber mit einem guten Gefühl für kommende Spiele die Heimreise an. Nächste Woche steht mit dem Rot-Weiß Knau ein alter Bekannter auf dem Spielplan :o) Bis dahin, Sport frei!
Statistik
VC Altenburg - HSV Weimar 3:1 (14, 21, -27, 25)
Presse
Dienstag, 17.01.2012
Thüringenliga: Kür vermasselt - Pflicht erfüllt
Am vergangenen Wochenende gastierten mit Gößnitz und Nordhausen zwei direkte Tabellennachbarn beim HSV in der heimischen Asbachhalle. Das Tagesziel war also mit zwei Siegen dem Abstiegskampf weiter zu entrücken. Jedoch stand nach einer knappen Stunde Spielzeit ein ernüchterndes 0:3 aus Seiten der Gastgeber auf dem Protokoll. Zumindest konnte man zum Tagesabschluss gegen Schlusslicht Gößnitz mit 3:1 punkten.
Die ersten zwei Sätze gegen den SVC Nordhausen verliefen nahezu identisch. Aus einer durchwachsenen Annahme wurde am Netz zu unentschlossen agiert und entsprechend leicht hatte es der Nordhäuser Block, bzw. die Feldabwehr. Während sich Weimar jedoch das eine ums andere Mal absetzen konnte, führten Konzentrationsschwächen und eine mangelnde Chancenverwertung schnell zu den beiden Satzverlusten.
So ging der Weimarer Sechser hochmotiviert und gewillt nicht 3:0 vor heimischem Publikum besiegt zu werden, in den dritten Durchgang. So führte man über weite Strecken, konnte diesen Vorsprung jedoch nicht bis zum Schluss halten. In der entscheidenden Phase zeigte Weimar Nerven und nutzte zahlreiche Geschenke der Gäste nicht zum Punktgewinn. So hieß es 0:3!
Nun sollte im zweiten Spiel wenigstens der Sieg gegen Gößnitz her. Die ersten beiden Sätze konnte man auch ohne größere Probleme für sich entscheiden. Der HSV präsentierte sich nicht von seiner besten Seite. Dennoch reichte es aufgrund der hohen Eigenfehlerquote der Gäste zu Satzgewinnen.
Im entscheidenden dritten Satz ging auch die Fehlerquote der Gastgeber nach oben wodurch es zu einem knappen Satzgewinn der Gößnitzer kam. Anschließend ließ Weimar nichts mehr anbrennen und gewann mit einem soliden 14:25 den Satz und das Spiel.
Mit dieser Leistung kommt es zu keinerlei Veränderungen in der Tabelle für den HSV. Nächste Woche steht für die Weimarer der ungeschlagene Tabellenführer VC Altenburg auf dem Spielplan, wo es schwer, jedoch nicht unmöglich ist, einen Sieg einzufahren. Bis dahin. Sport frei!
Statistik
HSV Weimar - SVC Nordhausen 0:3 (-22, -16, -23)
HSV Weimar - VSV Gößnitz 3:1 (21, 15, -22, 14)
Sonntag, 15.01.2012
Landesklasse: Verbesserungswürdig
Machen wir es kurz: die zweite Mannschaft des HSV liefert zurzeit daheim keine guten Spiele ab. Gegen den nicht gerade gut aufgelegten Spitzenreiter aus Apolda blieb nach drei schwachen ersten Sätzen nur ein Satzgewinn - als man im vierten Satz nachlegen musste, schalteten die Glockenstädter einen Gang hoch und gewannen verdient.
Gegen Bad Berka lief es trotz des Ausfalls von Zupieler Johannes "Gani" Mäder gleich zu Beginn zunächst nach Plan. Ab dem dritten Satz gaben die Hausherren jedoch die Initiative ab und ließen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste durch eine Vielzahl eigener Fehler wieder ins Spiel kommen. Folgerichtig gingen die Sätze 3 und 4 verloren. Im Tie-Break lagen nach klarer Führung am Ende die Nerven blank, als vier Satzbälle in Folge nicht verwandelt werden konnten. Dass der Erfolg schließlich mit 17:15 denkbar knapp an den HSV ging war wohl das einzig Positive aus sportlicher Sicht an diesem Tag für die HSV-Männer.
Statistik
HSV Weimar II - 1. VC Schloß Apolda 1:3 (-17, 19, -20, -21)
HSV Weimar II - BSV 04 Bad Berka 3:2 (16, 22, -25, -20, 15)
Mittwoch, 11.01.2012
Thüringenliga: Zuviel Weihnachtsspeck!
Zum ersten Spiel im neuen Jahr 2012 gastierte der HSV Weimar in der Otto-Dix Stadt beim VC Gera. In der Hinrunde verlor man denkbar knapp mit 2:3 und wollte mit einem Sieg die offene Rechnung begleichen und den Aufwärtstrend fortsetzen. Bis auf einen etatmäßigen Mittelblocker, welcher durch einen Spieler der zweiten Mannschaft würdig vertreten wurde, reiste Weimar mit nahezu vollem Kader an. Trotz dessen gelang es nicht die vor Weihnachten gezeigte Agilität mit ins Spiel zu bringen und so verlor man 1:3. Vielleicht hat der ein oder andere Spieler doch zu viel von Omas Klößen genascht?
Der erste Durchgang sollte denkbar schlecht beginnen. Eine falsch ausgefüllte Aufstellungskarte sorgte auf Seiten der Gäste für einen Haufen Verwirrung und so hatte man immer wieder mit einer ungewohnten Aufstellung und unvertrauten Laufwegen zu kämpfen. Dennoch konnte man die Hausherren gut unter Druck setzen und lag mit 10:6 vorne. Eine Annahmeschwäche, welche sich durchs gesamte Spiel zog, ließ die Geraer 9 Punkte in Folge holen! Diesen Vorsprung gelang es dem HSV nicht aufzuholen.
In Satz 2 legten alle eine Schippe drauf und verbesserten die Abwehr sowie die Blockarbeit merklich. Das Weimarer Spiel war präziser uns konsequenter geworden und so konnte man diesen Durchgang für sich entscheiden und zum 1:1 ausgleichen.
Was nun geschah versteht keiner, am allerwenigstens der Weimarer Trainer. Urplötzlich und durch den Satzgewinn beflügelt hörte man wieder komplett auf mit Spielen und schenkte den Hausherren, welche kräftemäßig durch das erste Spiel etwas ausgebrannt wirkten, Punkt um Punkt. Zwar konnte man schlechte Annahmen durch starke Aufschlagsserien immer wieder kompensieren, jedoch reichte es nicht zu einem weiteren Satzgewinn.
Nächstes Wochenende erwartet der HSV Weimar zwei direkte Tabellenkonkurrenten in der heimischen Asbachhalle. Ziel sollten zwei Siege sein, um weitere Punkte einzufahren und dem Abstiegskampf zu entrücken. Bis dahin. Sport frei!
Statistik
Geraer VC - HSV Weimar 3:1 (19, -21, 21, 20)