Archiv der Kategorie: 2. Damen | News

Spielbericht 3. Spieltag Saison 2023/24

Am 3. Spieltag waren wir zu Gast zum Auswärtsspiel bei unserer 3. Mannschaft vom SVV. Als drittes Team war die uns schon lange bekannte Mannschaft aus Wiehe dabei. Zunächst trafen wir auf die jungen Damen unseres eigenen Vereins. Wir begannen sehr konzentriert und spielten den Satz über die Zwischenstände 10:3 und 20:6 sicher gegen die noch nervöse junge Truppe zu Ende bis zum Stand von 25:9. Aufgabe blieb auch im 2. Satz unsere eigenen Spielaktionen sicher und konzentriert zum Erfolg zu bringen. Dies gelang uns alles in allem sehr gut und auch so ging dieser Satz mit 25:11 an uns. Die Konstanz ging uns auch im dritten Satz nur am Anfang etwas abhanden und so blieb unsere 3. Damen noch bis Mitte des Satzes in Reichweite. Danach nutzen wir unsere Chancen wieder souverän und auch dieser 3. Satz endete mit 25:13. Ein Lob für die hohe Konzentration bis zum Ende des Spiels. Im nächsten Vergleich werden wir mit Sicherheit auf mehr Gegenwehr unserer jungen Truppe der 3. Damen rechnen müssen. Mit Blick auf unser 2. Spiel an dem Tag waren wir nicht unglücklich über ein kurzes 3:0. Wir spielten an dem Tag mit dem zweit minimalst möglichen Kader von 7 Spielerinnen. Mehrere kurzfristige krankheitsbedingte Absagen führten dazu, dass uns 5 Angreiferinnen und 2 Zuspielerinnen zur Verfügung standen. Mit dem Wissen in unserem 2. Spiel auf einen eingespielten und sehr gut verteidigten Gegner zu treffen mussten wir nun mit dem kleinen Kader das Beste daraus machen. Die Damen von Wiehe hatte auch ihr erstes Spiel mit 3:0 gewonnen. Ich nehme es mal vorweg, das Spiel beinhaltete alle unsere Facetten die wir in den letzten Jahren in den Spielen zeigen – von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Wir begannen im ersten Satz sehr gut und führten recht schnell mit 8:3, um uns dann unsern ersten kleinen Durchhänger zu leisten. So mussten wir unsere 1. Auszeit beim Stand von 9:8 für uns in Anspruch nehmen. Danach spielten wir wieder souverän auf und führten bis hin zum Ende des Satzes mit 5 Punkten. Nun wieder unser Schwäche beim Beenden eines Satzes (Grüße aus der letzten Saison). Wir schafften es mit dem knappsten Vorsprung von 2 Punkten den Satz zu gewinnen (25:23). Den nächsten Satz gestalteten wir nun doch souveräner. Nach kurzem Kopf an Kopf schafften wir beim 11:7 unseren Vorsprung auf 4 Punkte auszubauen und konnten mit guten Aktionen am Netz (Block, Angriff und überlegt gelegte Bälle) und einer stabilen Annahme den Vorsprung sicher mit 25:21 ins Ziel bringen. Gewarnt aus vorherigen Duellen mit den Damen von Wiehe wussten wir, dass auch im 3. Satz Variabilität in unsere Angriffsaktionen gefragt war und dies wurde auch vom Trainer weiter gefordert. Aber so ein 3. Satz hat es oft in sich. Der eine fühlt sich sicher mit einer 2:0 Führung und der zurückliegende riskiert noch mal mehr, um ins Spiel zurück zu kommen. Wir begannen gut und führten nach den ersten gespielten Punkten. Danach kam der Knapppunkt. Wir konnten den Aufschlag der Gäste nicht schnell genug unterbrechen und lagen dann mit 4 bis 5 Punkten zurück. Wir zeigten nun wieder ein anderes Gesicht als zu Beginn des Spiels. Unsere Annahme wurde etwas schlechter und unsere Angriffsbemühungen endeten meist auf den Armen der Gegnerinnen. Wir konnten das Stellungspiel der Wieherinnen durch unflexible Angriffsgestaltung nicht in Bewegung bringen und belohnten den Dreieriegel im Hinterfeld immer wieder mit gezielten Anspielen. Alle Reden des Trainers halfen nichts. Der Satz war mit 25:18 verloren und das ging völlig in Ordnung. Und damit wir alle Facetten bedienen konnten (die Leser können ja überlegen was noch fehlt) starteten wir recht unsicher auch in den 4. Satz, konnten aber trotz der weiterhin sicheren Abwehr der Damen aus Wiehe den Satz zunächst offen gestalten. Nach dem es bis zum 20er Bereich ausgeglichen hin und her ging, schaffte es Wiehe abermals uns mit einer Aufschlagserie zu distanzieren. Keine bis schlechte Annahmen gepaart mit der nun unglücklichen Auswahl der Angreifer und dessen kleinen Aussetzer führten zu einer Führung von 24:20 für Wiehe und demzufolge 4 Satzbällen. Und nun kam unser Aufschlag und gemeinsam mit überzeugenden Aktionen unsererseits und auch Fehlern des Gegners konnten wir den Satz mit 26:24 und somit auch das Spiel gewinnen. Hier konnten wir nun mal wieder einen sicher geglaubten Satzverlust abwenden. Glückwunsch an die Mannschaft. Diesen Sieg haben wir am Ende erkämpft, gegen einen Gegner der für alle Mannschaften sehr unbequem zu bespielen ist. In den nächsten Spielen haben wir hoffentlich wieder mehr Alternativen um in schwierigen Situation der Einen oder Anderen eine mentale Pause zu gönnen. Nächste Woche der nächste Spieltag in Erfurt mit den Duellen gegen die Damen vom Bischlebener SV und von SWE III.

Spielbericht 2. Spieltag Saison 2023/24

Eine Woche nach unseren 2 Auftaktsiegen traten wir zum Auswärtsspiel in Erfurt gegen unseren letztjährigen Mitkonkurrenten USV Erfurt und Erfurt Electronic IV an. Nachdem wir zunächst als Kampfgericht agierten, trafen wir zunächst auf die Damen des USV Erfurt. Wir begannen das Spiel in der ungewohnt flachen Halle (früher absoluter Standard) nervös und erzeugten daher unnötige Fehler. So dauerte es bis zum 10:10 bis wir endlich zu geordneten Spielzügen kamen. Im Verlauf des Satzes konnten wir uns durch gute Aufschläge und ein deutlich verbesserte Feldabwehr mehr und mehr absetzen und konnten den 1. Durchgang am Ende sicher mit 25:15 gewinnen. Die Maßgabe des Trainers möglichst wenig Punkte bei gegnerischem Aufschlag zuzulassen, wurde auch im 2. Durchgang umgesetzt. So dominerten wir den Satz von Beginn an und beendeten diesen nach einer überzeugenten Leistung aller mit 25:14. Auf Grund des ersten Spiels der Vorsaison waren wir gewarnt – damals reichte eine 2:0 Satzführung und ein Zwischenstand von 14:5 nur zu einem knappen 3:2. Der Gegner erhöhte nun den Druck, auch bedingt durch höheres Risiko was nun genommen wurde. Bis zur Mitte des Satzes wurden wir nun noch mehr gefordert, konnten aber dem Druck weiter auf Augenhöhe standhalten und zogen dann, wieder auf Grund konzentrierter Aufschläge und einer Steigerung in Abwehr und Angriff, davon. So sicherten wir uns mit dem Satzergebnis von 25:18 einen am Ende nie gefährdeten 3:0 Erfolg.
Im 2. Spiel trafen wir auf die jungen Damen vom Erfurt Electronic IV. Wir wechselten ein wenig in der Mannschaft durch. So kam auch unser Neuzugang Sandra zu ihrem ersten Einsatz. Wir begannen recht konzentriert und konnten uns schnell absetzten und am Ende den 1. Satz mit 25:15 für uns entscheiden. Im folgenden Satz gestalteten wir das Ergebnis noch deutlicher und siegten am Ende 25:11. Hier leisteten wir uns trotz der Deutlichkeit einige leichtsinnige Fehler in der Annahme. Im dritten Satz versuchten wir an der Abstimmung und unseren Positionen in der Feldabwehr zu arbeiten. Insgesamt waren unsere Annahme und Feldabwehr auch jetzt besser, jedoch wurden in den folgenden 2 Kontakten auf unserer Seite nun die Fehlerquote erhöht. Die Kritik auf hohem Niveau spiegelt aber nicht den Verlauf des Satzes wider. Wir siegten auch hier ungefährdet mit 25:16.
Wir machen jetzt eine kleine Spielpause bis zum 21.10.2023. Dann werden wir 4 Wochenenden hintereinander auf dem Feld spielen. Zunächst treffen wir zum Vereinsduell am 21.10.2023 auf unsere 3. Damen um uns danach mit der altbekannte Mannschaft aus Wiehe zu messen. Bis dahin wünschen wir allen schöne Ferien bzw. einen schönen Urlaub.

Spielbericht 1. Spieltag Saison 2023/24

Das Spieljahr in der Bezirksliga Nord-Mitte 2023/24 eröffneten wir mit einem Heimspieltag gegen unsere Gäste vom SWE Volley Team III und TSV Motor Gispersleben. Mit einem relativ kleinen Kader im Gegensatz zu unseren Gästen gingen wir in den Spieltag. Aller Anfang ist bekanntlich schwer und demnach lagen wir durch eigene individuelle Fehler schnell im Rückstand gegen unseren ersten Gegner SWE Volley Team III (4:7). Nach dem wir unsere Fehler abgestellt hatten und unsere Aktionen eindeutiger wurden bzw. die ungewöhnlichen Lücken im Feld des Gegners erkannt waren, gingen wir recht schnell mit einer eigenen Führung in die Mitte des Satzes. Beim Stand von 13:13 nahmen wir unsere erste und einzige Auszeit. Danach gestatten wir dem Gegner lediglich noch 3 Punkte im ersten Durchgang und siegten mit 25:16. Im zweiten Satz begannen wir konzentrierter und minimierten unsere leichten Fehler. So führten wir immer mit 2 bis 3 Punkten. Jedoch bekamen wir dann zu Ende des Satzes das Ergebnis für unsere eigene Unruhe im Spiel, welche durch erfolgreiche risikofreudige Aufschläge des Gegners und unkontrollierte Handlungen unsererseits hervorgerufen wurden, führte dazu, dass wir in die Verlängerung des Satzes mussten und diesen aber mit 27:25 erfolgreich gestalten konnten. Gewarnt durch das Ende des 2. Satzes legten wir nun wieder zu. Der nun ständige Druck auf die Annahme des Gegners durch unsere konzentrierten Aufschläge und Angriffe brachten uns schnell auf die Siegerstraße im 3. Satz und am Ende ein souveränes 25:10. Im Großen und Ganzen ein gelungener Einstand, welcher aber ab und an wieder die Probleme aufzeigte, welche wir noch immer in unübersichtlichen Spielaktionen haben, welche aber in dieser Liga nicht so hart bestrafft werden wie in der letzten Saison in der Verbandsliga. Nach dem 3:0 gegen die junge Truppe vom SWE trafen wir im 2. Spiel des Tages auf die Damen des TSV Motor Gispersleben, welcher im Gegensatz zum ersten Gegner mit mehr Erfahrung ausgestattet war. Im ersten Satz, wie auch in den folgenden Sätzen, führten wir recht schnell und bauten die Führung auf 5 Punkte aus. Wer unseren Spielberichten in den letzten Jahren folgt, kann erahnen was wir uns auch in dieser Saison scheinbar ganz gerne erlauben – die Gegner wieder mit ins Spiel zu lassen. So zeigen die Satzergebnisse von 25:21, 25:22 und 25:22 ein knapperes Bild als es in Wirklichkeit war. Wir führten in jedem Satz immer recht deutlich schon mit 5 oder mehr Punkten, jedoch schlichen sich auch dann immer wieder Unkonzentriertheiten ein. Jedoch konnten wir jeden Satz erfolgreich beenden und so stand am Ende auch hier ein ungefährdeter 3:0 Erfolg. Ein gelungener Start mit Luft nach oben und in den nächsten Begegnungen mit einem größeren Kaden werden wir versuchen noch weniger Punkte für den Gegner zu erzielen. Nächste Woche geht es gleich weiter mit den Spielen gegen die Mitabsteigerinnen des USV Erfurt und die 4. Mannschaft der SG Erfurt electonics.

2. Damen zeigen Initiative gegen Brustkrebs

Das Motto für den diesjährigen Saisonabschluss der 2. Mannschaft des SVV Weimar sollte etwas anders lauten als üblich. „Für den guten Zweck in den Dreck“ stand dieses Jahr auf dem Programm. Dafür reisten sie nach Leipzig, um am Muddy Angels Run teilzunehmen. Mit Dreck war auch wirklich dieser gemeint. Auf der 5 km Strecke erwarteten die Teilnehmerinnen 15 Hindernisse. Diese erforderten Gleichgewicht und Kraft, welche den Damen natürlich nicht fehlten, als auch den Mut, sich in die kalten und dreckigen Fluten zu stürzen. Das Anfangshindernis mit dem Wassergraben sollte nur ein Vorgeschmack auf das sein, was die Strecke noch bereit hielt. Schon wenig später kam das erste Matschbecken, wo einige bereits „gut gebräunt“ herauskamen. Bei der späteren Schaumparty wurde dieser jedoch fast vollständig wieder entfernt und ordentlich eingeseift mit einigen Schaumkronen ging es weiter. Das richtige Dreckerlebnis kam früher als erwartet. Nach alter Militärmarnie mussten die Frauen durch den nassen Lehm auf allen Vieren robben und sauten sich komplett ein. Die zusätzliche kleine Schlammschlacht und den für den Volleyball typischen Hecht taten ihr Übriges, um noch schmutziger aus dem Hindernis zu kommen. Spätestens hier haben die anfänglichen rosa T-Shirts ein wunderschönes Lehmbraun angenommen. Am Ende gab es neben Rutschen und weiteren kleineren Schlammbädern den krönenden Abschluss mit der Poolparty, in der der ganz ganz grobe Dreck entfernt werden konnte. Mit dem gleichbleibenden Spaß und unter dem Applaus des mitgereisten Trainers und einigem familiären Anhang übersprangen die Frauen die Ziellinie nach knapp einer Stunde.

Das Fazit war: es ist einfach nur zu empfehlen. Auch wenn man aussieht wie Sau, der Spaß war immer vorherrschend und auf diese Weise bekommt man selten eine wohltuende Lehm-Schlammpackung für die Haut. 

Die Einnahmen dieser Veranstaltung, an der mehrere tausend Frauen teilnahmen, kommen dem Verein Brustkrebs Deutschland e.V. zur Gute, der sich seit über 15 Jahren um Betroffene Patientinnen kümmert, diese berät und bei der Therapie unterstützt. 

Unser 2. Spieltag führte uns nach Apolda, wo wir auf den Gastgeber und den USV Erfurt trafen. Im ersten Spiel gegen die Spielerinnen aus Apolda merkte man uns die Nervosität an, was zu vielen eigenen Fehlern führte und so Apolda den ersten und auch den zweiten Satz souverän mit 25:16 und 25:15 gewann. Scheinbar brauchen wir im ersten Spiel den 0:2 Rückstand. Im Gegensatz zum ersten Spieltag hatten wir hier aber keine Chance diese Sätze zu gewinnen. Wir begannen ab jetzt mitzuspielen und zwangen nun auch den Gegner zu Fehlern und so konnten wir die folgenden 2 Sätze jeweils zu 20 siegreich gestalten. Da war er wieder unser aktuell ständiger Spieltagsbegleiter – der Tiebreak. Gewillt nicht auch den Dritten in Folge zu verlieren war dieser an Spannung nicht zu Überbieten. Einen schnellen Rückstand von 0:3 glichen wir schnell aus und führten zwischenzeitlich mit 11:10 aber nach dem Gesetz der Serie verloren wir mit dem geringst möglichen Vorsprung mit 13:15. Schade aber die letzten 3 Sätze gaben uns Mut für das 2 Spiel. Glückwunsch nach Apolda zum Gewinn des Spiels. Das 2. Spiel gegen die Damen des USV Erfurt dominierten wir von Anfang an und siegten in den Sätzen 1 und 2 mit 25:9 und 25:16. Der 3. Satz begann ähnlich souverän wie Satz 1 mit einer zwischenzeitlichen Führung von 14:5!!!! Aber da war ja noch was, unser ständiger Begleiter der jungen Saison – der Tiebreak. So schafften wir es mit dem festen Glauben viel Spielen zu wollen, ein sicheres 3:0 zu verspielen und gaben den 3. Satz noch mit 22:25 ab. Dies führt zu einer absoluten Verunsicherung, Nach einer kurzen Führung im 4. Satz steuerten wir, dem aufmerksamen Leser sicher schon bewusst, zielstrebig auf den Tiebreak zu. Am Ende stand ein 25:18 für die immer sicherer aufspielenden Erfurterinnen. In unserem nun 4. Tiebreak im 4.Spiel war es an der Zeit auch mal mit 2 Punkten aus einem Spiel hervor zu gehen. Wir starteten getrieben von der Verunsicherung der Vorsätze schlecht, konnten aber zum Seitenwechsel wieder auf Augenhöhe zu sein. Am Ende wer hätte es gedacht, siegten wir entgegen unserer Serie mit 15:12. Glückwunsch zum ersten Sieg. An diesem wieder langen Spieltag dauerten unsere Spiele wieder 2:03 h und 1:50 h. Diesmal nahmen wir 3 Punkte mit. Zum nächsten Spieltag fahren wir dann nach Erfurt, wo wir auf die Volley Juniors Erfurt II treffen. Mal schauen ob wir unseren Begleiter wieder mit im Gepäck haben.

Unser 1. Spieltag in der Verbandsliga führte uns nach Altenburg, wo wir zunächst auf den Gastgeber trafen. Trotz unserer hohen Eigenfehlerquote im Angriff führten wir Mitte des Satzes 15:11 (8 Punkte machten wir für den Gegner). Da wir Altenburg im Satz hielten, spielten diese nun stabiler und holten sich am Ende den Satz mit 25:20. Wir spielten auch im 2. Satz guten Volleyball und führten hier sogar mit 16:10. Aber auch der Vorsprung reichte nicht und so ging auch dieser Satz an die Altenburgerinnen mit 25:20. Jetzt spürte man Altenburg den Rückenwind an und wir lagen 6:13 zurück. Eigentlich die sichere Niederlage vor Augen, drehte die Mannschaft den Satz in einen 25:17 Erfolg!!! Respekt! Beflügelt davon, wurde der Satz 4 mit 25:20 beendet, wobei auch hier ein kleines Loch den zwischenzeitlichen Vorsprung von 9 Punkten schrumpfen lies. Angefeuert von der gut besetzten Zuschauertribüne starte Altenburg in den 5. Satz mit einer schnellen Führung, welche wir aber zu einer 9:6 Führung konterten, aber leider ging am Ende des Satzes wenig und wir verloren gegen die Altenburgerinnen am Ende 2:3, aber der erste Punkt der Saison war damit eingefahren. Glückwunsch an den Gastgeber, welcher wohl mit dem 13-Damen starken Kader den leichten Vorteil auf seiner Seite hatte. In unserem 2. Spiel trafen wir auf Sömmerda. Im ersten ausgeglichenen Satz hatten wir das bessere Ende mit 25:21 auf unserer Seite. Nach wiederum einer schnellen Führung mit maximal 6 Punkten Vorsprung, verloren wir den 2. Satz unglücklich mit 25:23. Schade. Im dritten Satz wieder mehr Dominanz im gesamten Satz und folgerichtig ein souveräner 25:18 Erfolg – der 2. Punkt war sicher. Ab jetzt zeigte sich, dass 5 Angreiferinnen (2 davon unter der Woche angeschlagen) für einen Spieltag mit 10 Sätzen und am Ende 409 gespielten Punkten in einer Gesamtspielzeit von 4:22 Stunden nicht ausreichten. Der vierte Satz wurde somit deutlich mit 25:17 verloren und auch der Tiebreak ging am Ende verdient an Sömmerda mit 15:11. Glückwunsch an die Sömmerdaerinnen. Trotz der 2 knappen Niederlagen ein guter Auftakt, der uns Mut für die nächsten Spiele macht, dann gleich am nächsten Wochenende in Apolda.

1. Spieltag der 2. Damen in der Saison 2020/2021 – Ein bisschen Normalität trotz der Pandemie!

Auf der Fahrt nach Gera fühlte es sich noch nicht so an, dass wieder ein Spieltag für uns in der BK Ost anstand. Aber mit dem Betreten der Halle war es wieder wie vor einer gefühlten Ewigkeit – die Wettkampfatmosphäre war wieder spürbar. Wir hielten uns an alle Vorgaben des Hygienekonzeptes des VC Gera und nutzen unsere MNS bis in die Halle. Zunächst pfiffen wir das Spiel unserer Gegner VC Gera II und der SG Medizin Bad Sulza. Nach einem langen 3:2 für die Gäste durften wir wieder um Punkte kämpfen. Im ersten Spiel starteten wir mit Michi, Lissi, Martina, Soly, Franzi und unseren Kapitän Nicolle. Wir fanden schnell zu unserem Spiel und führten schnell mit mehreren Punkten. Die junge Mannschaft aus Gera wehrte sich redlich, konnte uns aber in diesem Satz nur durch ein paar gute Aufschläge in Bedrängnis bringen. So gewannen wir den ersten Satz mit 25:14. Der 2. Satz verlief ähnlich wie der Erste. Mit den selben Sechs spielten wir unsere Angriffe variabel zu Ende. Außerdem konnten wir den Gegner mit gezielten Aufschlägen immer wieder unter Druck setzen und entschieden auch diesen Satz mit 25:14 für uns. Im 3. Satz veränderten wir unsere Mannschaft leicht. Amelie – eigentlich auf dem Zuspiel zu Hause – kam auf den Außenangriff und machte es auf der ungewohnten Position sehr gut. Die sicher gewonnenen Sätze 1 und 2 führten zu einer kurzen Phase der Unkonzentriertheiten, was der Gegner aus nutzten konnte. Wir fingen uns jedoch recht schnell wieder und spielten den Satz souverän zu Ende. So stand am Ende ein 25:13 auf der Anzeigetafel. Unsere ersten 3 Punkte in der Saison konnten wir auf unserer Habenseite verbuchen.  Danach begannen wir in Spiel 2 mit Tine auf der Zuspielposition und Amelie ersetze Soly auf Außen. Mit vielen guten Aufschlägen setzen wir den Gegner unter Druck und verbuchten so Punkt um Punkt, so dass wir am Ende den ersten Satz souverän mit 25:13 gewannen. Mit Beginn des 2. Satzes schlichen sich ein paar Nachlässigkeiten ein und der Gegner wehrte sich nach Kräften. Mitte des Satzes setze sich unser unveränderter Sechser durch viele gelungene Spielaktionen vom Gegner ab und so endete der 2. Satz mit 25:17 für uns. Im 3. Satz spielte Soly nun auf Diagonal für Martina. Zunächst taten wir uns sehr schwer. Die Konzentration der ersten 2 Sätze war ein wenig weg. Bad Sulza konnte dies für sich nutzen und zog auf 10:7 davon. In dieser Phase spielten wir ein wenig konfus und unüberlegt. Gleichzeitig hatte der Gegner auch das Spielglück auf seiner Seite. Stark kamen wir durch 2-3 sehr gelungene Spielzüge zurück in den Satz. Körpersprache und Spielfreude sah man jetzt wieder in unseren Aktionen. Wir waren wieder im Rhythmus und machten den Satz mit 25:15 zu. Somit fuhren wir mit 6 Punkten und ohne Satzverlust nach Weimar zurück.  Nach Monaten ohne Wettkampfbetrieb war der erste Spieltag in dieser Saison eine erste Standortbestimmung. Wir setzten viele positive Akzente. Gute Aufschläge, variable Zuspiele und viele gute Angriffe seien dabei genannt. Verbessern können wir uns bis zum nächsten Spieltag sicher noch in der Annahme der gegnerischen Aufschläge. Die Annahme aus dem Spiel heraus funktionierte hingegen sehr gut, was uns immer wieder gute Spielzüge ermöglichte. Am nächsten Spieltag, am 07.11.2020 erwarten wir zu Hause den 1. VC Schloß Apolda II und dem 1. VSV Jena III. Dort werden wir wieder voll gefordert sein. Bis dahin trainieren wir weiter fleißig und wünschen Allen ein schönes Wochenende und immer schön gesund bleiben.  

Spielvereinigung SVV nun auch im Damen-Volleyball

Fünf erfolgreiche Saisons nach der Zusammenführung der 1. Herren-Mannschaften des VfL 90 und HSV Weimar in die Spielgemeinschaft SVV Weimar gehen nun auch die Damen und weibliche Jugend gemeinsame Wege, um den Volleyball in Weimar zu stärken. Letzten Montag wurden die dazugehörigen Weichen für den Damen-Volleyball gestellt und die Spielgemeinschaft auf alle Volleyballer des Vfl 90 und HSV Weimar ausgeweitet. Ab sofort und spätestens zur Saison 2019/20 können und werden die Spielerinnen beider Vereine zusammen in einer Mannschaft und unter dem Namen SVV Weimar starten.

Damit werden gleich zwei Probleme gelöst und der Grundstein für weiterhin erfolgreichen Damen-Volleyball in Weimar gelegt. Die Damenmannschaften des VfL Weimar sind auf der Suche nach Verstärkung, während im HSV-Weimar weibliche Jugendmannschaften ausgebildet werden, jedoch die Damenmannschaften nach dem Abstieg aus der Regionalliga im Spielbetrieb fehlen. Mit Einführung der Spielgemeinschaft über alle Mannschaften im Spielbetrieb können in der nächsten Punktspielsaison die Nachwuchsspielerinnen der U20-Mannschaft des HSV in die Damenmannschaften des VfL integriert werden, so dass die Mannschaften langfristig gestärkt werden und die Jugendspieler Erfahrungen im Damenvolleyball sammeln können.

Die 1. Damenmannschaft des VfL beendete ihre Punktspielsaison mit dem 4. Platz in der Verbandsliga Nord und die 2. Damenmannschaft mit dem 3. Platz in der Bezirksliga Ost. Beide Mannschaften freuen sich auf die neue Saison 2019/2020 in der Spielgemeinschaft.

Spielbericht 11.3.

Am 11.03.2017 absolvierten wir, die zweiten Damen, ein weiteres Spiel der Bezirksliga in der
Nordhalle in Weimar. Unsere Gegner waren der VfL Weimar und der VC Altenburg II. Der erste Satz
gegen den VfL Weimar begann gut und wir zeigten, dass wir mit dem VfL, der in der Tabelle vor uns
liegt, mithalten können. Trotzdem unterlagen wir knapp mit 24:26. Der Start in den zweiten Satz war
nicht ganz so gut und wir lagen nach guten Aufschlägen vom VfL 0:15 hinten. Jedoch schafften wir es
dann, uns wieder aufzurappeln und sammelten bis zum Ende des Satzes noch 12 Punkte. Im dritten
Satz konnten wir anfangs wieder mit dem VfL mithalten, vergaben jedoch dann wieder kostbare
Punkte durch Eigenfehler. Der Satz endete mit 13:25 und somit war es ein Sieg für den VfL Weimar.
Das Spiel gegen den VC Altenburg II verlief etwas knapper. Der erste Satz ging mit 20:25 an
Altenburg. Den zweiten Satz konnten wir jedoch nach starken Aufschlägen mit 25:17 für uns
entscheiden. Im dritten und vierten Satz ließen wir jedoch wieder etwas nach und gaben diese mit
17:25 und 20:25 an unseren Gegner.
Zusammengefasst hatten wir trotz zwei Niederlagen viele schöne Spielzüge und wir konnten
besonders mit starken Aufschlägen punkten.

Spielbericht 24.2.

Am Samstag, den 24.02. fand der drittletzte Spieltag der Damen 2 des HSV statt. Gespielt wurde gegen die Mannschaften des VSV Jena und der 3. Damen des HSV Weimar. Allgemein hatten vor allem die 1. und 2. Damen an diesem Samstag mit vielen Spielerausfällen zu kämpfen, weswegen wir leider Marleen Schmidt als starke Mittelblockspielerin an die Damen 1 abtreten, und beim 2. spiel auf sie verzichten mussten. Unterstützt wurde unsere Mannschaft daher glücklicherweise von drei Spielerinnen aus der 3. Damenmannschaft.

Aufgrund der vielen Ausfälle musste bei den Sätzen auch auf den Positionen notgedrungen viel „experimentiert“ werden. Es fehlte vielleicht auch deshalb im ersten Satz der Spielrhythmus, der aufgrund von zu vielen Aufschlagfehlern und schlechten Annahmen leider nicht auch im Satz gefunden werden konnte. Leider fand man diesen Rhythmus diesmal auch im gesamten Spiel nicht wirklich wieder. Stellenweise konnten Punkte durch oft sehr schöne Angriffe erziehlt werden, die Annahme kam allerdings nicht konsequent genug zum Zuspieler, um das Ruder noch herumreißen zu können. Auch die Stimmung war außerhalb und innerhalb des Feldes nicht gerade positiv, weshalb der Kampfgeist auf der Strecke bleiben musste. Die Sätze gingen mit 15:25, 19:25 und 11:25 an die Jenaer Mannschaft. Schade, denn hier wäre eindeutig mehr als ein 3:0 drin gewesen.

Man könnte nun meinen, die Stimmung und Motivation könnte nicht mehr schlechter werden- falsch gedacht. Gegen die 3. Mannschaft aus dem eigenen Verein holten wir zwar den Sieg (25:20, 25:07, 25:14) allerdings keinen, auf den man wirklich stolz sein könnte. Das Spiel verlief äußerst zäh und energielos, die schlechte Annahme wurde konsequent fortgesetzt. Allein die Aufschläge wurden sicherer (hier vor allem ein Lob an unsere Ersatzspielerin Lea von den 3. Damen, die hier ein paar schöne Serien beitragen konnte). Zusammengefasst war es ein Spieltag, der alles andere als zufriedenstellend war. Gerade auch deshalb, weil am Ende viel Ratlosigkeit herrschte. Man kann an dieser Stelle versuchen, alles aufs Wetter zu schieben, oder auf die Halle, auf miese Laune oder vielleicht, weil alle an diesem Tag mit dem falschen Fuß aufgestanden sind. Aber: auf Regenwetter folgt irgendwann immer Sonnenschein. Wir vergessen diesen Tag am besten ganz schnell wieder und freuen uns gemeinsam auf den nächsten Spieltag. An dieser Stelle nochmal ein Dank an die Spielerinnen der 3. Damen Ruth, Jio und Lea, die unsere Mannschaft super unterstützt haben, und trotz der eigenen Mannschaft als Gegner somit viel Team- und Sportsgeist bewiesen haben.