Seit Montagabend steht es fest: Die Volleyballer des HSV Weimar starten auch kommende Saison in der Thüringenliga. Trainer Jörg Bialas und seinen Spielern fällt ein Stein vom Herzen.
Weimar. "Der HSV Weimar wird auch im kommenden Spieljahr in der Thüringenliga der Herren starten." Mit diesem Satz bereitete Jan Kahlenbach vom Thüringer Volleyballverband dem wochenlangen Weimarer Zittern endlich das ersehnte Ende. Zusammen mit anderen Entscheidungsträgern des TVV traf sich Kahlenbach am Montagabend zur Planung für die kommende Saison. Insgesamt tagte die Runde fast zwei Stunden, allerdings war das Thema HSV Weimar nicht der Mittelpunkt des Gesprächs, so der für den Spielausschuss verantwortliche Kahlenbach. Im Gegenteil: Hinter vorgehaltener Hand stand der Weimarer Klassenerhalt scheinbar längst außer Frage. "Dadurch, dass die Erfurter Volley-Juniors absteigen, war der Platz für den HSV frei", erklärt Kahlenbach die Lösung des Weimarer Problems.
Für HSV-Kapitän Henrik Möller ist dieser Endschluss der vernünftigste Weg: "Wir hatten auf dieses Urteil gehofft, die Freude ist nun natürlich entsprechend groß." Vom Klassenerhalt erfahren hatte Möller erst gestern früh per SMS. "Der Trainer hat die freudige Nachricht an alle Spieler geschickt", strahlt der Kapitän glücklich. Jörg Bialas selbst bewertet den Thüringenliga-Verbleib "als enorm wichtig", schließlich können nun endlich die Planungen für die kommende Saison gestartet werden. Somit bleibt dem HSV Weimar der Vergleich mit den Stadtrivalen vom VfL, in der abgelaufenen Spielzeit in die Oberliga aufgestiegen, nun doch erspart. "Das ist natürlich schade, weil wir gerne gegen den HSV gespielt hätten", meint der VfL-Spielertrainer Philipp Heinemann. "Allerdings ist die Freude, dass Weimar weiterhin in der Thüringenliga vertreten ist, deutlich größer Glückwunsch an Jörg Bialas und seine Spieler", so Heinemann. Diese gönnen sich nach der nervlichen Belastung der letzten Wochen erstmal eine längere Trainingspause.