Weimar. (tlz/tif) Weiter geht die Aufholjagd. Nach den Erfolgen in den vergangenen Partien mussten die Thüringenliga-Volleyballer eine Spielpause überbrücken, doch am Samstag geht es endlich wieder los. Gastieren werden in der Asbachhalle die Kaliber von der TU Ilmenau und vom 1. VSV Jena.
Weimars Coach Jörg Bialas musste in dieser Woche ein paar Umstellungen vornehmen - vor allem auf der Zuspielerposition. "Jona Krieg konnte in den vergangenen Wochen aufgrund des Studiums und Krankheit nicht trainieren. Diese Woche musste auch Robert Frohwein passen", erklärte Bialas. Nun ist er gezwungen, etwas auszuprobieren. "Seit einigen Wochen trainiert Mario Reiher mit. Er ist beruflich in Erfurt tätig und wohnt in Ulla. Sein Pass ist auch schon durch. Deswegen werde ich ihn am Samstag wahrscheinlich als Zuspieler aufstellen", so der Trainer. Eine andere Baustelle ist der Mittelblock. Dominik Mehmel ist leicht verletzt, könnte auch aus privaten Gründen ausfallen. Die Chancen stünden nach Bialas bei 20 Prozent für einen Einsatz. Sein Sohn Edgar könnte das Loch stopfen, "doch er hat Knieprobleme und kann voraussichtlich nur eine Partie bestreiten."
Trotzdem sei die Mannschaft heiß und habe sehr hart gearbeitet. Der HSV will an die Auftritte gegen Nordhausen und Gößnitz anknüpfen. Und mit der richtigen Unterstützung ist vor heimischer Kulisse immer etwas möglich. Bialas ließ in Richtung Fans verlauten: "Für Getränke ist selbstverständlich gesorgt."