Weimar. (tlz/cal) Einen weiteren Erfolg für den Klassenerhalt konnten die Thüringenliga-Herren vom HSV Weimar einfahren. Beim FSV Gotha setzen sie sich, wie in der letzten Zeit üblich, erst nach einer spannenden Partie im Tie-Break durch. Dabei ging der Start mächtig in die Hose. 15:25 verlor man den ersten Satz, da vor allem die niedrige Halle Probleme bereitete. Die Weimarer brauchten ihre Anlaufzeit, um sich in Annahme und Angriff auf die Bedingungen einzustellen. Dies gelang im zweiten und dritten Satz wesentlich besser, beide gewannen die Goethestädter mit 25:22. Während Christoph Jenszöwski nicht so recht mit der Deckenhöhe klar kam, ersetzte ihn Edgar Bialas im weiteren Verlauf aber gut. Ein weiteres Lob von Trainer Jörg Bialas erntete Benjamin Kratz. Der verletzte Diagonalspieler vertrat Bialas beim Auswärtsspiel und hatte mit wichtigen Entscheidungen einen Anteil am Sieg des HSV-Sechsers. Nachdem die Gothaer den vierten Satz aber gewinnen konnten (25:22), wurde es dann wieder ein Krimi, wie schon so oft in dieser Saison. Allerdings behielten die Weimarer die Nerven und machten den wichtigen Punkt zum 16:14 im fünften Satz.
Ein wichtiger Sieg mit Blick auf den Klassenerhalt, da man nur noch zwei Punkte Rückstand auf Gößnitz hat. "Ich kann nur stolz auf mein Team sein, das vor allem kämpferisch überzeugte und mit guter Moral den Sieg geholt hat", sagte ein zufriedener HSV-Trainer.