Weimar. (tlz/ari) Einen rundum schönen und erfolgreichen Tag erlebten am Samstag die Volleyballer vom HSV Weimar. Die erste Mannschaft von Trainer Jörg Bialas verlor zwar gegen den Tabellenführer aus Altenburg mit 3:1, gewann dafür aber gegen Schlusslicht Volley-Juniors-Thüringen deutlich mit 3:0.
"Der letzte Heimspieltag war fast perfekt", sagte ein sehr fröhlicher Jörg Bialas. Denn fast hätte sein Team das scheinbar Unmögliche, möglich gemacht. Als klarer Außenseiter gingen die HSV-Akteure in die Partie gegen den Spitzenreiter. In den ersten beiden Sätzen knapp unterlegen, zeigten die Goethestädter dennoch eine herrausragende Leistung und boten ein tolles Spiel. Mit dem ersten Satzgewinn (25:18) kam nun auch noch jede Menge Spannung in die Partie. Im vierten Satz lange geführt, musste sich die Bialas-Truppe am Ende jedoch dem Titelkandidaten geschlagen geben. "Wir haben sensationell gespielt. Wir konnten Altenburg mächtig ärgern und hätten sogar fast noch den Tiebreak geschafft. Das war mit Abstand unser bestes Spiel seit langem", sagt der stolze HSV-Coach. Gegen die Erfurter hatten die Weimarer hingegen leichtes Spiel. Deutlich gewannen sie alle drei Sätze. Zudem nutzte der HSV-Trainer das Spiel gegen die Juniors intensiv, um den Anschlusskader vorzubereiten. Am Ende überzeugten die HSV-Spieler aber vor allem durch attraktiven Volleyball, eine tolle kämpferische Leistung und eine starke mannschaftliche Geschlossenheit. Einen besonderen Dank möchten die Herren den immer so zahlreich erschienenen Fans aussprechen, die im Anschluss auch mit jeder Menge Sekt und Bier verwöhnt wurden.
Mit dem Sieg ist der HSV nun Punktgleich mit den neuntplatzierten Gößnitzern. Die Chancen auf den Klassenerhalt stehen also gut.