Der Abstieg Sonnebergs aus der Regionalliga war das Zünglein an der Waage. Somit mussten die Jungs um Jörg Bialas aus Weimar zittern, weil damit ein zweites Team aus der Thüringenliga hätte absteigen müssen. In dem Falle hätte es den HSV getroffen. Doch ausgerechnet die Sonneberger helfen Weimar.
Weimar. Aufgrund des Abstiegs werden die Spielzeugstädter nämlich keine Mannschaft in der Thüringenliga stellen, wie Jan Kahlenbach vom Spielausschuss des Thüringer Volleyball-Verbandes (TVV) bestätigte. Somit steigt ein Team weniger aus der Thüringenliga ab. Und da die Volley Juniors als Stützpunktteam in die Oberliga eingestuft werden und damit auch als Absteiger gelten, ist das Team von Bialas endgültig gesichert. Das ganze Bangen um einen Zwangsabstieg Fortuna Gothas wegen nicht nachgewiesener Nachwuchsarbeit braucht es also nicht mehr. Ich war mir in der Saison relativ sicher, dass wir nicht absteigen und habe selbst nicht mehr damit gerechnet, dass wir nach dem letzten Spieltag noch auf Rang zehn abrutschen würden, sagte der Weimarer Trainer und spielte auf die überraschende Pleite Hermes Geras gegen Gößnitz an (TLZ berichtete). In der kommenden Spielzeit müssen wir sehen, was wir für eine Mannschaft haben. Wahrscheinlich werden uns einige Spieler verlassen, so Bialas ohne Namen zu nennen.
Die nächsten Wochen können die Weimarer aber erst einmal ihre Anspannung herunterfahren. Wir werden lockeres Taining absolvieren, um uns auszuspielen, wie es der Coach so schön nennt. Und die obligatorische Abschlussfeier darf natürlich auch nicht fehlen. Allzuviel Zeit werden die Männer aber nicht relaxen , denn insgesamt gibt ihnen Bialas nur drei Wochen Pause. Da der Rahmenspielplan 2010/11 vorhanden ist, beginnt der Coach bald mit den Planen.