Thüringer Allgemeine vom 01.12.2014

Hohes Niveau und umkämpftes Duell

Volleyball: HSV-Damen feiern bei Einheit Borna einen 3:2-Sieg. Thüringenliga-Männer zu Hause mit Sieg und Niederlage

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Die Volleyballer der SVV Weimar (in Grün) siegten gegen Unterwellenborn mit 3:0. Foto: H. Schumann

Weimar. Trotz einer erneut dünnen Personaldecke konnten die Regionalliga-Volleyballerinnen des HSV Weimar bei Einheit Borna einen Sieg feiern. Erst im fünften Satz entschieden die Damen von Trainer Bork Immisch die Partie mit 3:2 für sich.

Wie erwartet war die Begegnung mit den Sachsen sehr abwehrbetont. Beide Mannschaften hatten Probleme im Angriff. Nachdem der erste Durchgang zunächst ausgeglichen blieb, zogen die Gastgeberinnen ab der Hälfte des Satzes auf 25:15 davon. Doch die HSV-Damen blieben geduldig und kämpften sich in der Folge zurück. Vor allem die immer mutiger agierenden Außenspielerinnen Sarah Saft, Steffi Schmeißer und Liesa Georgi gaben die Ausschlag für das 27:25 im zweiten Satz und 25:19 im dritten Satz. „Es wäre sogar ein 3:1-Sieg möglich gewesen. Es ist fast ein bisschen schade, dass wir noch ins Tiebreak mussten“, so Immisch. Nachdem der vierte Satz mit 22:25 noch einmal erfolgreich für Borna war, zeigten die HSV-Damen im Entscheidungssatz ihre Stärken. Zuvor hatten sie mit ihren Aufschlägen kaum Erfolg, doch im Tiebreak starteten Steffi Schmeißer und Anne Bornkessel ihre Serien – 15:10.

Grund zur Freude: Nach einem Jahr Verletzungspause stand Anna Glief erstmals wieder für einige Minuten am Netz.

Letzter Heimspieltag für SVV-Männer

Die Männer der Weimarer Spielvereinigung Volleyball haben ihren letzten Heimspieltag vor der Winterpause mit einem Sieg und einer Niederlage abgeschlossen. Schon im Vorfeld versprach das Duell der Tabellenzweiten mit den Dritten von Nordhausen und den Vierten von Stahl Unterwellenborn viel Spannung. Trotz dezimierten Kaders wurden die Hausherren gegen Unterwellenborn ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich ein 3:0 (25:15, 25:22, 26:24).

Brisant wurde es im zweiten Spiel gegen Nordhausen. Hier erlebten die Weimarer einen rabenschwarzen ersten Satz und unterlagen 15:25. Doch die Truppe von Spielertrainer Thomas Traut, der selbst nicht dabei sein konnte, gab sich nicht auf und fand über viel Kampf zurück ins Spiel. Satz zwei ging knapp aber verdient an die Hausherren (28:26). „In den letzten beiden Sätzen waren wir das bessere Team, leisteten uns aber leider einige individuelle Fehler“, so Philipp Heinemann (je 23:25). Trotz einer Partie auf gutem Niveau waren die SVV-Männer am Ende etwas enttäuscht ob ihrer 1:3-Niederlage.

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