Thüringer Allgemeine vom 05.02.2014

Weimars perfekte Ausbeute

Volleyball: Die Männer der Spielvereinigung-Volleyball gewannen das Oberliga-Derby gegen Blankenhain mit 3:1. In der Tabelle stehen beide Mannschaften vor dem Saisonendspurt in der unteren Hälfte

Weimar. Die Spielvereinigung-Volleyball Weimar II bleibt der Angstgegner der SSG Blankenhain: Die Oberliga-Volleyballer aus der Lindenstadt verloren nach dem Hinspiel nun auch das Rückspiel gegen die Thüringenliga-Reserve. Beim Doppelspieltag in Steinach gewann Weimar das Derby mit 3:1. „Die Enttäuschung bei uns war groß, Weimar war ein ebenbürtiger aber bezwingbarer Gegner“, stellte Blankenhains Denis Jahn fest. Der vorherige 3:0-Sieg gegen die Gastgeber war für die stark besetzten SSG-Männer ein vergleichsweise schwacher Trost.

Nach dem 0:3-Debakel aus der Hinrunde wollten die Blankenhainer um Kapitän Mathias Hujo die schlechten Erinnerungen an den Tabellennachbarn schnell vergessen machen. Im ersten Satz gelang dies nur teilweise – Weimar gewannen einen offenen Schlagabtausch mit 25:20. In Durchgang zwei fing sich der SSG-Sechser: Mit einem starken Angriffsspiel schaffte man den 1:1-Ausgleich. Im Anschluss machten sich die Blankenhainer selbst einen Strich durch die Rechnung. Zu viele kleine Fehler und Probleme in der Feldabwehr verhinderten den siebenten Saisonsieg. Weimar gewann auch dank des starken Liberos Norman Wassmann mit 25:21 und 25:23 – holte im letzten Satz sogar einen zwischenzeitlichen fünf Punkte großen Rückstand auf.

Gegen die Gastgeber aus Steinach hatten beide Mannschaften leichtes Spiel und gewannen mit 3:0. Weimar schaffte es fast in einer Stunde und feierte zum ersten Mal in dieser Saison die perfekte Ausbeute von sechs Punkten an einem Spieltag, während die Blankenhainer um ihren gut aufgelegten Angreifer Mathias Hujo in Block und Annahme fast fehlerfrei agierten.

In der Tabelle liegen Blankenhain und Weimar mit jeweils 18 Punkten auf den Plätzen acht und neun. Nur die Erfurter Volley-Juniors und Steinach stehen momentan noch schlechter. „Die ausstehenden Spiele werden zeigen müssen, wer es verdient, in der Oberliga zu spielen“, weiß Denis Jahn, der mit seiner Mannschaft am Samstag Sachsenbrunn und Bad Salzungen in der heimischen Halle empfängt. Die SVV hat zeitgleich ebenfalls Heimrecht und trifft auf Ohrdruf und Eisenach.

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