Thüringer Allgemeine vom 05.04.2016

Als Dankeschön wurde getanzt

Volleyball: Weimars Damen verlieren 0:3 gegen Meister aus Chemnitz

Im letzten Heimspiel verloren die Weimarerinnen (im Block) gegen Chemnitz. Foto: H. Schumann

Im letzten Heimspiel verloren die Weimarerinnen (im Block) gegen Chemnitz. Foto: H. Schumann

Von Steffen Högemann

Weimar. Vor gut 100 Zuschauern in der Asbach-Halle haben sich die Regionalliga-Damen des HSV Weimar gegen den Meister aus Chemnitz in ihrem letzten Heimspiel wacker geschlagen.

Alle drei Sätze haben die HSVlerinnen mit 18:25 verloren. Im ersten und zweiten Durchgang lag das Team von Anna Glief jeweils fix mit 0:5 hinten und beschäftigte sich damit dem Vorsprung der Sächsinnen hinterherzulaufen. „Trotzdem hatten wir ein paar schöne Szenen“, sagte Glief, die insbesondere die Leistung von Anne Heinzl hervorhob. Sie habe gezeigt was in ihr steckt und dynamisch sowie schwungvoll angegriffen. Mit dieser Devise hat Glief ihr Team auch in den dritten Satz geschickt, was am Anfang hervorragend funktionierte. Mit 6:1 führten die Goethestädterinnen den letzten Durchgang an, ehe die jungen Spielerinnen aus Chemnitz sich fingen und ihre Professionalität unter Beweis stellten. Schnell stand das 7:7 auf der Anzeigetafel und die Gegnerinnen eilten davon. „Die Damen sind nicht umsonst Meister geworden“, sagt Glief.

Um sich bei den treuen Anhängern zu bedanken, hatte Carolin Seidel einen Remix aus den Tänzen „Gangnam Style“ und „Macarena“ zusammengestellt, den die Spielerinnen dann höchst professionell dem begeisterten Zuschauern vorstellten.

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