Thüringer Allgemeine vom 07.03.2016

Knappe Niederlage gegen Meister

Volleyball: Der SVV Weimar verliert 2:3 gegen den Tabellenführer Nordhausen und schlägt Sonneberg klar mit 3:0. Die Regionalliga-Damen des HSV Weimar gewannen ihr Heimspiel gegen den Geraer VC II mit 3:2 nach hartem Kampf

Gegen Tabellenführer Nordhausen kämpften die Thüringenliga-Volleyballer des SVV Weimar (in Schwarz-Blau) um jeden Punkt und sicherten sich auch deshalb am Ende zumindest einen Punkt. Danach gewannen sie sicher gegen Sonneberg mit 3:0 in den Sätzen. Foto: Sascha Margon

Gegen Tabellenführer Nordhausen kämpften die Thüringenliga-Volleyballer des SVV Weimar (in Schwarz-Blau) um jeden Punkt und sicherten sich auch deshalb am Ende zumindest einen Punkt. Danach gewannen sie sicher gegen Sonneberg mit 3:0 in den Sätzen. Foto: Sascha Margon

Von Steffen Högemann

Weimar. Bei ihren letzten beiden Heimspielen in dieser Saison holten die Thüringenliga-Volleyballer vom SVV Weimar ihren ersten 3:0-Sieg in dieser Spielzeit und schlugen sich achtbar gegen den amtierenden Meister und Tabellenersten aus Nordhausen.

Erneut musste Spielertrainer Henrik Möller auf viele seiner Stammkräfte verzichten. „Die Jungs aus der zweiten Reihe haben ihren Job allerdings super gemacht“, sagt Möller. Vor 30 Zuschauern legte seine Mannschaft einen spannenden Kampf gegen den Primus der Liga ab. Dem 22:25 in einem ausgeglichenen ersten Satz mit dem besseren Ende für die Nordthüringer folgte ein deutliches 25:17 im Zweiten für die Goethestädter. „Die Gegner haben im Zweiten auch den Nachwuchs rangelassen“, erklärt Möller den deutlichen Vorsprung. Die Nordhäuser setzten zum dritten Satz wieder auf ihre erste Reihe und revanchierten sich ebenfalls mit einem 17:25 bei den Weimarern. Im vierten Satz erkämpfte sich Möllers Team mit dem 25:23 in einem hochspannenden Kampf den Tie-Break, den sie am Ende aber mit 12:15 hergeben mussten. „Hätten wir noch ein bis zwei Spieler mehr auf der Bank gehabt, wäre auch mehr drin gewesen“, sagt Möller und freut sich trotz der Niederlage über den Punktgewinn gegen den Meister.

Im zweiten Spiel zeigten die Weimarer eine grundsolide Leistung. Gegen den Tabellenletzten aus Sonneberg gewannen sie ohne große Mühe mit 3:0 (25:17; 25:22; 25:14).

Ebenfalls erfolgreich gegen das Schlusslicht ihrer Liga waren die HSV-Damen am Samstag bei ihrem Heimspiel gegen Gera. Gegen stark kämpfende Gegner tat sich das Team um Trainerin Anna Glief allerdings schwer. Dabei sah es nach dem ersten Satz noch nach einem Durchmarsch für die Weimarerinnen aus. Mit 25:18 zeigten sie den Ostthüringerinnen ihre Grenzen auf, doch die ließen sich nicht beeindrucken und kämpften sich zurück. „Die diagonale Angreiferin der Geraerinnen hat uns schwer zu schaffen gemacht“, sagt Glief. Auch durch viele individuelle Fehler gaben die HSV-Damen den zweiten Satz mit 17:25 ab. Mit dem 21:25 im dritten Satz sicherten sich die Geraerinnen den ersten Punkt der kompletten Saison. Fast hätten sie auch den Sieg mitgenommen, doch das verhinderten die Weimarerrinnen und retteten sich mit einem 26:24 in den Tie-Break, in dem sie einen 3:8-Rückstand in den 15:10-Sieg umwandelten. Yvonne Dell hatte daran mit vier direkten Aufschlagspunkten einen maßgeblichen Anteil.

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