Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt – Prävention und Intervention

Täglich werden in unserem Verein Kinder trainiert. Wir wissen, unsere Jugendtrainer leisten vorbildliche Arbeit und die Kinder sind in unserem Verein in guten Händen. Trotzdem ist das Thema sexualisierte Gewalt in unserem Verein zur traurigen Realität geworden. Dies ist für den Vorstand ein Signal gewesen, sich offensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um weiterhin verantwortliche und qualitativ hochwertige Vereinsarbeit leisten zu können.

Eine strukturierte Präventionsarbeit auf Basis eines Kinderschutzkonzeptes ist demnach für den Verein unerlässlich – sowohl um der Verantwortung gegenüber den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, als auch um das Ansehen unseres Vereins zu sichern.

Als erste öffentlich wahrnehmbare Maßnahme hat sich der Verein klar zum Kinderschutz positioniert. Auf der Hauptversammlung am 22. Mai 2019 wurde ein entsprechender Absatz in die Satzung des HSV Weimar aufgenommen.

Des Weiteren wird der Verein eine Kinderschutzbeauftragte benennen, da ohne einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner, der für Sorgen und Probleme ein offenes Ohr hat und unabhängig vom Vorstand agiert, die Präventionsarbeit ins Leere läuft.

Natürlich erfordert wirkungsvolle Präventionsarbeit auch Regeln und Normen. Daher wurden Verhaltensregeln für ein respektvolles und aufmerksames Miteinander sowie ein verbindlicher Verhaltensleitfaden für Übungsleiter und Betreuer erarbeitet. Diese Unterlagen können hier heruntergeladen werden:

Darüber hinaus wird der Verein künftig ein erweitertes Führungszeugnis von allen Übungsleitern und Betreuern einfordern. Dies soll den genannten Personenkreis selbstverständlich nicht unter einen Generalverdacht stellen, sondern Außenwirkung entfalten und signalisieren, dass der Verein keine Grenzverletzungen akzeptiert. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands werden ebenfalls ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Weiterführende Informationen finden interessierte Vereinsmitglieder vor allem im Internet. Ein erster Anlaufpunkt kann die Seite https://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de/ sein.