Das Jahr ist noch jung und schon durften wir uns wieder in der Bezirksliga Nord-Mitte mit den Mannschaften von Sömmerda II und dem FSV Gotha messen. Zunächst spielten wir gegen die jungen Damen aus Sömmerda. Wir begannen sehr zerfahren, unkonzentriert und schläfrig. Bis Mitte des Satzes dauerte es (14:14), bis wir wieder in Fahrt kamen im neuen Jahr. Danach klappten unsere Aktionen, vor allem unser Aufschlag, wieder und so beendeten wir den Satz mit 25:17 zu unseren Gunsten. Im 2. Satz waren unser Gegner bis zum Stand von 5:5 auf Augenhöhe. Danach spielten wir souverän den Satz zu Ende (25:14). Im dritten Satz nahmen wir ein paar Veränderungen vor, mit dem Ergebnis, dass wir den Generinnen noch mehr unser Spiel aufdrückten. Der 3. Satz endete recht deutlich mit 25:5.
Im folgenden Spiel trafen wir auf die Damen des FSV 1950 Gotha e.V.. Im Gleichschritt bewegten wir uns punktetechnisch bis in zum Ende des Satzes. Hier setzten sich unsere Gegnerinnen mit 4 Punkten ab. Vor allem unser wenig durchschlagskräftiges Angriffsspiel und einige Abstimmungsprobleme brachten dem Gegner 4 Satzbälle ein. Diese reichten jedoch noch nicht zum Satzgewinn für Gotha. Wir schafften es, uns selbst einen Satzball zu erarbeiten. Jedoch konnte Gotha mit viel Einsatz den Satz doch noch mit 28:26 für sich entscheiden. Im Bewusstsein das eine Steigerung notwendig war, begannen wir den 2. Satz mit mehr Elan und profitierten auch von unseren guten Aufschlägen. Aber auch in diesem Satz merkte man unsere heutige Reaktionsschwäche und über weite Strecken schwache Durchschlagskraft im Angriff. So benötigten wir teilweise mehrere Angriffsversuche für die Erzielung von Punkten. Der geehrte Leser wird sich sicher wundern, wenn der Satz mit 25:13 gewonnen wird, aber der Trainer immer noch viele Kritikpunkte findet. Aber an diesem Tag zogen sich unsere Konzentrationsschwächen durch das gesamte Spiel. Im 3. Satz konnten wir uns zwar schnell absetzen (9:4), jedoch konnten wir die Gegnerinnen nicht weiter distanzieren und mussten abermals durch wieder schlechte Annahmen und Abstimmungsprobleme die Führung abgeben um Ende diesen Satz mit 22:25 abgeben. Unsere Verunsicherung steigerte sich weiter und so begann auch der 4. Satz mit knappen Führungen unserer Gäste. Zur Mitte des Satzes konnten wir die Führung übernehmen und auch den Vorsprung auf bis zu 4 Punkte (19:15) ausbauen. Vor allem waren wieder unsere Aufschläge und auch eine höhere Eigenfehlerquote des FSV Gotha für diese Führung verantwortlich. Direkte Punkte durch unseren Angriff waren eher Mangelware an diesem Tag. Gotha kämpfte sich wieder heran und glich aus. Das bessere Ende des Satzes hatten wir aber auf unserer Seite (25:23). Es folgte unser erster Tie-Break in dieser Saison. Jetzt waren wir voll da und konnten schnell eine 8:4 Führung bis zum Seitenwechsel erzielen. Gotha konnten jetzt nur noch wenig Akzente setzen und wir gewann diesen 5. Satz am Ende sicher und souverän mit 15:6. Unserer erster Punktverlust in dieser Saison. Diesen Punkt haben sich unsere Gegnerinnen durch ihren immerwährenden Einsatz redlich verdient. Konnten Sie doch unsere Schwächephasen heute immer wieder für sich nutzen. Wir erreichten in vielen Phasen des Spiels nicht annähernd unsere Spielstärke. Schlechte Annahmen, wenig druckvolle Angriffe und eine teilweise indiskutable Feldverteidigung gepaart mit vielen Abstimmungsproblemen waren dafür verantwortlich. Bei aller (berechtigten) Kritik haben wir es trotzdem geschafft, das Spiel zu gewinnen und das auch mit einem deutlichen Resultat von 113:95 nach kleinen Punkten. Glückwunsch!!! Am 20.01.2024 treten wir zu unserem letzten Heimspieltag an. Dann treffen wir in Schöndorf auf die Mannschaften aus Gispersleben und dem Bischlebener SV.

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