Spieltag 2. Damen

Am Samstag traf die 2. Damen des HSV in Bad Sulza auf die Mannschaften von SG Medizin Bad Sulza und VSV Jena.

Während der ersten zwei Sätze gegen Bad Sulza war die Welt noch in Ordnung, der HSV verschlief zwar wie gewohnt die ersten Punkte des Satzes, konnte dann aber ihren Rhythmus finden und gewann relativ solide 25:21 im 1. Satz und 25:15 im 2. Satz. Die Stimmung war während und zwischen den Sätzen ausgesprochen gut, was natürlich auch dem fleißigen Trommler Arthur zu verdanken war, der die Mannschaft tat- und schlagkräftig unterstützte. Was in den darauffolgenden Sätzen passierte, lässt sich gut mit einem Zitat zusammenfassen, das vom Jenaer Trainer stammt: „Es war eine komplett andere Mannschaft auf dem Spielfeld“. Aus irgendeinem Grund – sei es die Konzentration gewesen oder dass man nun den Gegner zu sehr auf die leichte Schulter nahm – brach der HSV wieder komplett ein und verlor am Ende die nächsten 3 Sätze (15:25, 25:21, 03:15) und somit das Spiel gegen Bad Sulza. Die Enttäuschung und den Frust über das so unglücklich verlorene erste Spiel war in der Einspielphase für das zweite Spiel gegen Jena und im ersten Satz noch deutlich zu spüren. Durch ein paar Änderungen in den festen Positionen auf Außen und in der Abwehr herrschte anfangs zwar ein wenig Unsicherheit und der Satz ging auch an die Gegner, allerdings hart umkämpft mit 27:29. Der Wille war nun offensichtlich wieder da. Im zweiten Satz gewann die Mannschaft ihr Selbstvertrauen zurück und konnte so ihre Stärken beweisen. Die lagen zwar nicht im Aufschlag, denn dort wurden wieder unnötig Punkte abgegeben, aber man konnte dafür mit starken Angriffen und cleveren Steller Finten punkten. Der Satz ging mit 25:19 an den HSV. Nun galt es, die wachsende Erschöpfung nicht die Oberhand gewinnen zu lassen und das Spielniveau zu halten. Zwar war die Mannschaft in den nächsten Sätzen wieder deutlich unkonzentrierter, allerdings ging es dem Gegner zum Glück nicht anders und man gewann knapp mit 23:25. Die Angst vor einem Tie-Break beflügelte den HSV schließlich und man konnte endlich den ersehnten Sieg einfahren.

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